Erdlochgrillen auf dem Weingartener Heuberg – Ferienspaß mit der Bürgerbewegung

Bereits zum dritten Mal beteiligte sich die Bürgerbewegung dieses Jahr am Ferienspaßprogramm der Gemeinde Weingarten. Mit zwölf Kindern war erneut frühzeitig die maximale Teilnehmerzahl erreicht. Während wir im Premierenjahr noch mit dem Bus den Streuobsterlebnispfad in Sulzfeld besuchten entstand im Folgejahr die Idee eines ebenfalls naturnahen, aber örtlich geprägten Programms. Ein etwa knietiefes Loch, einige Bratwürste, Kartoffeln und Maiskolben – mehr bedurfte es nicht, um dem Thema gerecht zu werden. Über einige Stunden garten diese Zutaten unterhalb der Grasnarbe. Genug Zeit, um sowohl bekanntere Stellen wie den Dreieckigen Stein – die Gemarkungsgrenze der Gemeinden Weingarten, Jöhlingen und Grötzingen – als auch verstecktes Terrain wie die Bockshäldenhohl zu erkunden. Mit dem Erkennen einiger heimischer Baumarten zeigten die Kinder ihr Wissen über die hiesige Botanik, Geschick war beim Slackline-Wettbewerb gefragt, und der Besuch bei den Zwergponys begeisterte sogar die jungen männlichen Teilnehmer.

Für die Betreuer Catharina Dunkel, Matthias Görner und Philipp Reichert besteht kein Zweifel, auch im nächstes Jahr wieder zum Ferienspaßprogramm beizutragen.

Ein Tag in der Natur mit der Weingartener Bürgerbewegung

Zwölf aufgeweckte Kinder und vier WBB-Vorstandsmitglieder machten sich an einem Dienstagvormittag mit dem Kleinbus auf nach Sulzfeld zum Streuobsterlebnispfad. Nach ca. 45 Minuten Fahrt haben alle das Ziel erreicht und eine spannende Reise durch die Streuobstwiesen begann. Der ca. 2km lange Rundweg steckte voller Überraschungen: Die Kinder erforschten die Natur mit allen Sinnen und lauschten den Klängen der Wiesenbewohner. Die acht- bis dreizehnjährigen Teilnehmer entdeckten einen Hohlweg und seine Besucher aus der Mausperspektive und blickten über das schöne Sulzfeld in die Landschaft des Kraichgaus. Zwölf Stationen gab es für die Kinder insgesamt zu entdecken – Ein Highlight war die rasante Fahrt mit der Wiesenseilbahn.

Immer dabei: die kleine Eule Konstantin. Begleitet von Hans-Martin Flinspach erklärten die beiden kindgerecht die verschiedenen Obstbäume und Bewohner der Streuobstwiesen.

Nach einer Verschnaufpause mit einem ordentlichen Vesper auf der Wiese unter einem Obstbaum ging es weiter zur Burg Ravensburg – ein etwas mühsamer Weg ging entlang von Trockenmauern, Weinbergen und durch einen Wald. Nach dem erfolgreichen Aufstieg wartete eine Belohnung für alle Teilnehmer: Es gab Muffins, die auch ratz fatz vernascht wurden.

Nach kurzen Aufenthalt in der Burg ging es mit dem klimatisierten Bus nach einem langen, erlebnisreichen Tag zurück nach Weingarten.

 

WBB_Ferienspaß